Überraschungseier und Wohlstandsprobleme

Da wir beide gestern so platt waren, dass wir gegen halb neuen einfach eingepennt sind, waren wir heute schon um 6:30 fit. Nach dem gemeinsamen Frühstück und der Tagesplanung um unseren Termin beim Mechaniker drum rum, musste Stefan erst mal ne Runde laufen gehen.

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Unserem Auto fehlt noch eine Schlaffläche für zwei Personen, bisher hat es nur ein 90cm Campingbett mit einer entsprechenden Schaumstoffmatratze. TOP 1 für heute ist also das zu ändern. Zuvor versucht Stefan noch unser Radio in Gang zu kriegen: Radio geht nur Rauschen und die gestern neu erworbene Kassette mit Klinkenstecker fürs Handy bleibt nicht im Radio. Leider vergessen wir über das basteln am Radio die Zündung wieder auszuschalten und als wir schließlich losfahren wollen ist die Batterie leer. Trauriges Smiley Ein netter Mechaniker von der Werkstatt direkt vorne an der Straße hilft uns weiter. Den Rest des Vormittags verbringen wir damit zwei Feldbetten aufzutreiben. Stefan kannte hier den deutschen Preis von 30 pro Stück: Zielmarke für zwei Betten ist 100$. Zuerst versuchen wir es erfolglos bei Salvation Army  und in einem halben Duzend verschiedener Outdoorläden, die zwar solche Dinger haben, allerdings nur für 120NZD pro Stück. Zu viel. Schließlich werden wir mit Hilfe des Netzes fündig: Das Warehouse hat gerade welche für 48NZD im Angebot. Perfekt, also rein ins Warehouse und nicht lange fackeln: Stefan ergattert für uns die letzten zwei im Regal.

Nach eine kurzen Zwischenstopp bei einer Bäckerei zum Lunch (Pie und Flat White Smiley mit herausgestreckter Zunge) geht’s weiter zum TOP 2 für heute: Neue Windschutzscheibe und WOF für unsere Matilda. Beim Mechaniker stellt sich dann heraus, dass die Vorbesitzerin zwar den Termin ausgemacht hat, allerdings nur für den WOF, nicht für die Scheibe. Diese ist somit nicht da und kann auch nicht eingebaut werden. Eine große Überraschung erleben wir als wir mit dem Mechaniker die Liste der festgestellten Mängel beim WOF durchgehen: Das Radlager vorne rechts muss ersetzt werden und lässt die voraussichtlichen Reparaturkosten von ~400NZD auf ~700NZD steigen. Weinendes Smiley Trotz der negativen Überraschung bleiben wir optimistisch, dass wir Matilda im Januar für einen guten Preis in Auckland verkaufen können und wir dieses Geld wieder rein bekommen können.

Nachdem wir für morgen einen neuen Termin zur Behebung der Fehler am Auto ausgemacht haben geht’s weiter zu TOP 3: Besuch der Innenstadt von Christchurch. Oder vielmehr was davon noch übrig ist. Ich habe von meinem letzten Besuch eine lebhafte, auch von Touristen gut besuchte Stadt in Erinnerung, von der nicht mehr viel übrig ist. Obwohl ich das natürlich wusste, trifft mich das Ausmaß der zerstörten Gebäude und leeren Schotterplätze an denen mal Gebäude gestanden haben. Auch eine Fußgängerzone mit Geschäften, die in Containern untergebracht sind habe ich noch nicht gesehen:
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Nach knapp 2h machen wir uns auf den Weg ans Meer. V0rher noch schnell Futter kaufen und dann auf zum Campingplatz. Heute gibt’s Beef. Und Salat Smiley. Wenn das Steak zu groß für die Pfanne ist, sind das Wohlstandsprobleme, oder?

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Bin mal gespannt, was der Tag morgen für Überraschungen mit sich bringt. Für heute reicht’s, außerdem will ich los. Raus aus Christchurch und die Südinsel bereisen.

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