Urlaubsende in Auckland – Couchsurfing and more

Vom Campingplatz mit den vielen brütenden Vögeln geht es weiter in Richtung Auckland. Vorher besuchen wir noch Davids Ex-Chef in seinem Haus. Es gibt Tee und frischen Pfannkuchen. Der Gute hat vor der Haustür einen Container stehen mit Unmengen Werkzeug. Das brauchen wir aber auch, David hat morgens das Fenster im Auto runtergelassen und es kam nicht mehr hoch. Wir haben die Türverkleidung abgeschraubt und erstmal die Führung wieder angeschraubt. Davids Chef hat uns noch sein “mechanical oil” gegeben und dann hats wieder geflutscht. Mathilda will wohl noch auf den letzten Metern Mucken machen. Aber es gibt auch gute Nachrichten. Die beiden deutschen Mädels haben sich gemeldet. Sie kaufen Mathilda für die besprochenen 3000$. Super, wir wollen uns am Montag treffen.

Wir fahren weiter nach Auckland und besuchen Hamish. Einen alten Couchsurferbekannten von seinem letzten Besuch hier. Er hat Besuch von Raphaela und wir verdrücken uns noch schnell. One-Tree-Hill und ein bischen Stadtrundfahrt. Danach gehts mit Bier, Eiern, Rotwein und einer Ladung Ingwerlimo wieder zurück. Da ist die Bude schon voll. Seine beiden Kinder sind jeweils mit Freund/Freundin da und wir essen von Raphaela gekochtes italienisches Essen.

Am nächsten Morgen bekomme ich dann endlich meine gebackenen Bohnen mit Rührei. Danach gehts in das financial district. Hochhäuser schauen. Gefühlt ist das hier der einzige Ort in Neuseeland wo man Hochhäuser findet. Die wachsen hier nicht so.

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Wieder zurück spielen wir Zug um Zug in der Europaversion mit Hamishs Tochter und ihren Freundinnen und stellen fest, dass wir in Deutschland nur die amerikanische Version kennen. Die europäische ist etwas komplizierter.

David ist heute in die Stadt zum Tanzen und ich hänge hier fest. Ist aber nicht schlimm. Hamish hat schon das Abendessen geklärt und ich schreibe Blog. Eigentlich bin ich ganz froh, dass alles so gut läuft. Mathilda ist verkauft und wir sind unter bis Dienstag Abend. Jetzt müssen wir nur noch überlegen, was wir für Hamish und Raphaela kochen als Dank für ihr Bekochen und Unterbringen. Die beiden wollen was typisch deutsches…. war ja klar. Ich bin für warmen Kartoffelsalat mit Speck und Zwiebeln. Vielleicht kriegen wir auch noch nen anständigen Nachtisch hin. Was es dazu gibt müssen wir dann mal schauen. Ich erzähle das gerade Raphaela und das witzige an der Nummer ist eigentlich, dass ich die Sachen mit Google auf Italienisch übersetzen muss, damit sie mir sagt, ob Hamish das mag. Seltsame Welt.

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Auckland ist übrigens die einzige Stadt die ich kenne, die ihre öffentlichen Grünflächen von Schafen mähen lässt. Seltsam aber wohl ziemlich effizient.

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