Mit allen Farben ans Meer

Vom Campingplatz in Queenstown geht es nach dem Aufwachen in Richtung Westküste. Heute werden wir viel Zeit im Auto verbringen. Nach zwei Tee geht es direkt los. Wir haben viel vor uns. An einem See mit wunderschöner Aussicht halten wir an und es gibt Rührei mit frischem Tee und Brot. Weich wie immer, dafür trotzdem recht lecker mit Sonnenblumenkörnern. An das Brot muss ich mich wohl gewöhnen. Lake Kawea gefällt uns und wir fotografieren vom Autodach aus und probieren die Panoramafunktion der Kamera. Vielleicht kommen dann die nächsten Tage noch mehr Panoramafotos für unsere treuen Leser. Weiter gehts in Richtung Westküste und in Richtung Meer. Am Matteson Lake halten wir an. Eigentlich soll sich hier der lokale Gletscher soll sich hier spiegeln und ein perfektes Fotomotiv abgeben. Als wir ankommen gibt es auf dem See viele kleine Wellen und das Motiv lässt sich nur erahnen. In der Ferne sehen wir den Gletscher. Schon beeindruckend welche großen Schnee und Eismassen sich in der Ferne den Berg runter zu rollen scheinen. Wir halten an einem freien Campingplatz und trinken ein Bier am Strand. Der Sonnenuntergang lässt zwar zu wünschen übrig, doch der Strand ist wunderbar. Ich bring Sand mit, der muss nur durch den Zoll. Aber in Neuseeland muss man wenigstens keine Angst haben ein antikes Bauwerk auszuführen wie in der Türkei. Tiere sind uns heute leider keine begegnet. Keine Pinguine, keine Seelöwen, nur Bergpapageien und ein paar Tuis. David hat mal gesagt, dass die sich anhören wie ein kaputtes Radio. Stimmt auch.

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Auf dem Campground kochen wir. Heute gibt es frischen Lachs. Den haben wir unterwegs an einer Zuchtstation erstanden. Dazu gibt es Nudeln mit Pilzsauce. David ist auf dem Fischtrip. Ich muss dafür sorgen, dass es die Tage nochmal Fleisch gibt Smiley Beim Essen treffen wir zwei Briten aus Dublin. Wir unterhalten uns ganz gut, doch am Ende wird mir klar, dass man auf solch einem Trip nur wenige Menschen trifft mit denen man länger und ausführlich reden kann. Meist bleibt es bei kurzem Smalltalk. Wir schlafen inmitten einer Backpackerwagenburg, hinter den Dünen rauscht das Meer und in der Ferne sieht man die Berge. Faszinierend, dass zwischen dem höchsten Berg und dem Meer nur wenige Kilometer liegen.

Am nächsten Morgen geht es wieder mit dem Auto weiter. Wir waschen uns am Frischwassertank, sagen dem Meer auf Wiedersehen und sitzen wieder im Auto. Über eine Schotterstraße geht es wieder zurück auf den Teer. Irgendwie macht Schotterstraßefahren mit Schaltgetriebe mehr Spaß. Die Automatik nimmt mir etwas die Freude daran. Mathilda hat übrigens eine Dreigangautomatik und einen Sportknopf. Trotzdem kommt sie mit 8 Litern Diesel gut aus.

Wir halten am Franz Josef. Der Gletscher ist riesig und ist nur per Hubschrauber zu begehen. Wir wandern stattdessen an den Fuß des Gletschers und bestaunen ihn von unten. Jedes Jahr wird er etwas weniger. Weiter geht es in Richtung Norden. Mit dem Alle-Farben Soundtrack von Youtube geht es weiter. Wenn wir das Pad anstatt dem Handy an die Boxen anschließen geht es auch etwas lauter. In Hokitika der Jadestadt halten wir an und es gibt Kaffee und Porc-Sandwich. Dazu Fritten und Minisalat. Wir werden satt und weil man nicht hungrig einkaufen soll gehen wir auch gleich Abendessen einkaufen. Allerdings erst etwas weiter. Fisch gibt es keinen, aber auch kein Steak. Ich würde sagen 0:0  Vorteil Stefan, es gibt nämlich Speck zum Spinat mit Kartoffeln. Aber morgen mag ich auch wieder Fisch.

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Auf dem Weg zum Campingplatz halten wir an den Pancake Rocks. Die Gegend sieht wirklich aus als wenn man viele viele tausend Pfannkuchen aufeinanderschichtet. Wie bei Petterson und Findus und der Pfannenkuchentorte. Die Schilder sagen uns, dass selbst in unserem aufgeklärten Zeitalter die Entstehung noch ein Rätsel ist. Der Weg führt durch ein wahres Meer von Flachs der sogar David überragt.

Weiter im Norden finden wir eine Seelöwenkolonie. Ich lerne: Seelöwen stinken, sind total knuddelig und süß und liegen gerne faul in der Sonne. Ich glaub ich bin ein Seelöwe, manchmal zumindest.

Jetzt suchen wir den nächsten Campingplatz. Und vielleicht finden wir ja auch noch eine Möglichkeit unsere vielen hundert Fotos hochzuladen………  Wir schlafen heute im Westport Holiday Park. 15$ pro Nase. Dafür gibt es Duschen, Strom für Handy, Tablet und Kamera. Die Frau am Empfang war sogar so nett unser ganzes Kleingeld zu nehmen.  Und jetzt lade ich endlich den Blog hoch inklusive der Fotos. David kocht. Smiley

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