Heute ist ein sehr entspannter Tag. Wir stehen gegen neun auf, frühstücken und packen zusammen. Tagesziel ist das ca. 140km entfernte Picton. Auf dem Weg sehen wir schon den großen Holzhafen und links und rechts des wegen die für unsere Augen unmögliche – neuseeländische – Art des Holzschlagens. Ganze Hänge werden kurz und klein geholzt. Nichts bleibt wie es ist und selbst die Wurzeln werden ausgebuddelt. Danach wird wieder aufgeforstet oder es wird zur Schaf- oder Kuhweide. Für die europäisch-nachhaltig geprägten Augen sehr dubios. Aber immerhin sind wir hier am anderen Ende der Welt.
In Picton teilen wir die Arbeit auf. David bewacht Auto und Laptop, ich gehe ins DOC Office und lasse mich beraten welch großartiges Abenteuer hier auf uns wartet. Die Auswahl liegt zwischen Wandern gehen auf dem Queen Charlotte Track (normalteuer), paddeln und Wandern (teurer) bis hin zu Wandern, Kajaken und Mountainbiken (sehr teuer). Wir entscheiden uns für die Wandern 2.0 Variante. Wir lassen und mit dem Schiff ans Ende des Track bringen und wandern 2 Tage jeweils 20-25 km weit hoch und runter. Diesmal ist das Höhenprofil nicht so anspruchsvoll wie beim Kepler-Track. Und wenn es schon eh nicht so anstrengend wird, so kann das Schiff auch gleich unsere Campingausrüstung vom einen Campingplatz zum nächsten bringen. War im Preis drin, da meckern wir nicht.
Dann waren wir einkaufen, heute gibt es 🙂 Steak mit Spinat. Jetzt ist es kurz nach 4. So früh waren wir noch nie auf dem Campingplatz. Zeit zum Entspannen. David liegt im Van und liest, ich sitze im Fernsehzimmer, also dem ausrangierten Wohnzimmer, des Campingplatzes und schreibe Blog. Vielleicht schaffe ich es auch noch ein paar Panoramafotos zusammenzusetzen.
Wir haben übrigens gewaschen und sämtliche Seelöwen sind aus unserem Bus verschwunden.
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Nachtrag: Hier ein paar von unseren Aussichten der letzten Woche als Panorama: