Coromandel und heißes Fußbad

Wir sitzen wieder in einem Café und sind online. Endlich. Hier oben in Coromandel ist zwar die Oberschicht in Urlaub, aber die hat wohl ein anderes Handynetz. Wir sind offline. Deshalb geht das mit dem Blog und den Bildern so schleppend.

Es ging weiter nach Norden in Richtung Coromandel. Unterwegs besuchen wir ein Loch. Also kein Loch = See, sondern ein Loch = Loch. Ein Riesenloch. Eine oberirdische Goldmine aus der seit 1900 ca. neuseeländisches Gold abgebaut wird. Kaum zu glauben, aber … ich mache Fotos….

Nach unserem verregneten Abzug sind wir abends auf einem wunderschönen Campingplatz gelandet. Direkt neben dem Meer, Bach mittendurch, Brücke usw. Wir waren abends noch am Strand spazieren und haben einer Gruppe Anglern zugeschaut wie sie Snapper angeln. Mit einer langen Schnur, die mit einem Boot auf Meer hinausgezogen wird, daran hängen viele kleine Schnüre mit Haken dran. Als Köder haben Tintenfischstücke fungiert. Schien ganz gut zu klappen. Ich hab mit meiner Lampe den Strand beleuchtet. Ein Glück hab ich immer mein Taschenflutlicht dabei. Nachts sind wir eingeschlafen mit Lagerfeuermusik, am Nachbarplatz hat sich eine Gruppe zusammengefunden mit Gitarre und Gesang.

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Am nächsten Morgen ging es weiter nach Norden. Wir halten kurz am Hot-Water-Beach, einem Strand an dem man wenn man ein Loch buddelt ein heißes Bad nehmen kann, wenn man an der richtigen Stelle buddelt. Eigentlich braucht man drei Pools, einen mit heißem Wasser, einem mit kaltem und einem zum Mischen. Leider ist der Strand so überlaufen, dass wir kein Loch graben. Der Schippen-Verleih am Strand macht ein Bombengeschäft. Und weiter gehts…

Wir hielten wieder an einem Loch an. Diesmal war es ein Strandloch. Cathedral Cove ist ein Strand, durch den Berg zum Nachbarstrand kann man durchlaufen. Leider ist es kein einsamer Strand. Es gibt glaube ich zu viele Touristen, oder zu viele Touristen um uns herum.

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Abends finden wir einen Campingplatz direkt am Meer. Er ist voll und wir buchen die letzte verbleibende Möglichkeit. Einen uralten Wohnwagen. Ich gehe rein, David bleibt an der Tür hängen. Es ist eine Hobbithöhle. Aber zum Schlafen reichts. Die Kiwis machen jetzt selber Urlaub, wahrscheinlich ist deshalb alles so voll. Wir backen Lachssteak mit Spinat und Kartoffeln. Dabei lernen wir ein paar Menschen aus Auckland kennen. Ich kann die fragen nach “woher kommt ihr”, “was habt ihr schon alles gemacht” und “wie lange bleibt ihr noch” bald nicht mehr hören. Am Ende ist unser Bier alle und wir wissen wie Kiwi-Jungen tanzen. Sehr seltsam mit erhöhtem Arschwackelpotential. Ich finde ja David sollte den Tanzlehrer nochmal auspacken. Hier ist definitiv ein Mangel.

Jetzt sitzen wir in Coromandel und ich muss mir ausdenken, wie wir den Abend begehen. Für David ist es ein “Tag wie jeder andere”. So geht das nicht. An Weihnachten gabs Fondue… aber Raclette auf dem Gaskocher wird schwierig. Heute morgen gabs Rührei am Strand, das ist schon mal ein guter Anfang.

Wir haben übrigens schon eine Interessentin für Mathilda. In 2 Tagen will sie mal probe fahren. Wir hoffen das sich Mathilda und sie anfreunden. Wenns klappt haben wir Mathilda und einen Teil des Rumgefahres refinanziert.

Bis dahin, allen Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start ins neue Jahr. 2014. Oh mein Gott, es geht so schnell.

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