New Years Eve oder wie man auf dem Auto liegt

Coromandel ist ausgebucht. Gefühlt machen alle Neuseeländer die es sich leisten können hier Urlaub. Die Campingplätze sind ausgebucht und weil wir an der Westküste sind gibt es auch keinen Strand mit Sonnenuntergangsblick.

Am Campingplatz setze ich mein “der kleine Junge weiß nicht wo er schlafen soll” Blick auf und eine Frau im Office bietet uns ihren Privatcampingplatz an. Ein kleines Fleckchen Erde im Hinterland. Sicht auf dichten Wald und man hat seine Ruhe. Partymachen kommt eh nicht so in Frage. Die Bierpreise übersteigen locker die 10$ und da macht selbst das Weggehen keinen Spaß. Wir kaufen lecker ein und es gibt Steak mit angebratenen Zwiebelringen, zweierlei Saucen (noch von Heiligabend), Kartoffeln, dazu Salat mit Pilzen, Gurke, Tomaten und Paprika. Passend dazu haben wir uns einen Rotwein aus Australien/Neuseeland ausgesucht. Leider war der 4Square recht schlecht sortiert und bei dem Trubel hab ich keinen aus NUR Neuseeland gefunden.

Als wir unseren Platz finden sind wir…..  Naja, es ist ein Platz wo Mathilda stehen kann, es gibt Strom, eine Klodusche und ne Spüle. Nix besonderes, aber es reicht. Nach dem Essen kommen die Fliegen und nach den Fliegen der Sternenhimmel. Diesmal sieht man die Milchstraße und Orion. Wer sich damit auskennt müsste jetzt in Europa den Skorpion sehen. Die sind immer abwechselnd auf Nord- und Südhalbkugel.

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Ich hab wieder was gelernt. In Neuseeland wird weder geböllert, noch raketet. Privates Feuerwerk gibts nur an Guy Fawkes Day im November und dann muss man es aufheben bis Sylvester. Unser Tagesrythmus schlägt zu und wir werden recht früh müde. Fakt ist, wir werden durchs Feuerwerkt geweckt. Am nächsten Morgen trinken wir in unserem Edeldomizil (50$) einen Tee und gehen frühstücken. Im Chai Latte – Café gibt es lecker Essen, Trinken und kostenloses Wlan. Kaum zu glauben nach was man alles ein Café beurteilen kann.

Aber jetzt:

Wir wünschen allen Lesern und Leserinnen 🙂 ein frohes und gesundes neues Jahr 2014. Mögen die Vorsätze wie unsere Feldbetten halten.

 

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Heute geht es weiter in Richtung Auckland. Zur Abwechslung mal etwas Stadt. Vielleicht finde ich ja noch ein Kino wo der Hobbit läuft.

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